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Ausgabe vom 2018-03-07 22:33:18
Aus dem Ortschaftsrat...

 

Die Tagesordnung zur heutigen Ortschaftsratssitzung hatte wohl bei vielen Reicholzheimern Interesse geweckt, zumindest war eine für hiesige Verhältnisse zahlreiche Schar Bürger zugegen. Ebenso gab es rege Diskussionen...

 

TOP1: In der Martin-Schlör-Straße soll ein neues Haus mitsamt Stellplatz entstehen. Der dafür nötige Abbruch der alten Schmiede wurde vom Ortschaftsrat bereits genehmigt. Auch den geplanten Neubau befürworteten die Räte. Es sei die nunmehr dritte Baumaßnahme im Altort in kurzer Zeit, so OV Sebastian Sturm. OR Markus Hüblein regte an, bei künftigen Baumaßnahmen im Altort auch die Nachbargrundstücke mit einzubeziehen, um attraktivere Baugrundstücke schaffen zu können. Im gegebenen Fall sei dies nicht möglich gewesen, zumal die Nachbarhäuser noch bewohnt seien.

 

TOP2: Im Neubaugebiet sind bereits zwei neue Häuser entstanden, ein weiteres wurde genehmigt, und nun lag ein weiteres Baugesuch den Ortschaftsräten zur Abstimmung vor. Der Entwurf sieht Abweichungen vom Bebauungsplan vor, so seien die Dachformen von Haus und der vorgesehenen Garage nicht gleich – die Garage erhält ein Flachdach – und das Baufenster werde nicht ganz eingehalten, doch seien diese Abweichungen alles in Allem tolerierbar. Mit dem Neubau könne eine weitere junge Reicholzheimer Familie im Ort gehalten werden.

 

TOP3: Eine von der Stadt Wertheim beauftragte Wohnmarktanalyse sehe für Wertheim und auch für Reicholzheim Bedarf an Ein- und Zweifamilienhäusern. Dies hänge vor allem mit dem steigenden Wohnraumbedarf pro Einwohner zusammen. Im Reicholzheimer Baugebiet seien aktuell noch zwei Bauplätze verfügbar, wobei derzeit bereits weitere Bauinteressenten für den Fall einer Erweiterung des Baugebiets vorhanden seien. Laut OV Sturm sei beabsichtigt, das Baugebiet durch die Fortführung der Straße „Tauberblick“ zu erweitern. Je nach Ausführung der Erweiterung könnten so bis zu dreizehn weitere Bauplätze angeboten werden. Die Planungen hierfür sollen begonnen werden, die Ausschreibung solle kommenden Winter erfolgen.

 

TOP4:

  • OV Sturm sprach den Helfern der Aktion Saubere Landschaft seinen Dank aus. Insbesondere Grundschule, Feuerwehr und Angelverein hätten dafür gesorgt, daß trotz Minusgraden ein ganzer Anhänger Müll eingesammelt und ordnungsgemäß entsorgt werden konnte.

  • OR Simon Prokopp zollte den Einsatzkräften der Reicholzheimer Feuerwehr seinen Respekt für die geleisteten Einsätze. Erst vor kurzem hatte die Wehr drei Einsätze binnen 24 Stunden zu meistern.

    Außerdem bemerkte er, daß die bereits mehrfach sanierte Tauberbrücke erneut Schlaglöcher aufweise.

  • OR Manfred Köhler wies darauf hin, daß Hundekot Abfall sei und als solcher zu entsorgen sei. Es mache auch keinen Sinn, daß Hundehalter die Hinterlassenschaften in Tüten aufsammelten, wenn anschließend die Tüten samt Inhalt am Wegesrand entsorgt würden. Er bat die so Angesprochenen die Päckchen doch bitte zu hause in den Müll zu werfen...

  • OR Markus Hüblein hatte gleich mehrere Dinge, die er zur Aussprache bringen wollte:

    • Der Weg oberhalb der Schnitterin Richtung Wertheim (Pfaffenberg) sei stark ausgepült. Hier würde der eingebrachte Schotter aufgrund der starken Steigung des Weges bei starken Niederschlägen regelmäßig ausgeschwemmt. Hier sehe er als sinnvolle Lösung nur eine Asphaltierung des Weges an. Er stellte zudem die Frage in den Raum, inwiefern die Feldwege durch Großtraktoren beschädigt würden.

    • Die Trockenmauern in den ehemaligen Weinbergslagen seien ein einzigartiges Kulturgut, dessen Erhalt man nicht allein den Eigentümern aufbürden sollte. Hier sollten die Betroffenen Hilfe durch die Stadt erhalten können, um die Mauern zu sichern oder bei einem Einsturz wieder zu errichten. Der Schutz und Erhalt der Mauern solle im Interesse der Allgemeinheit liegen.

    • Die Landstraße zwischen Bronnbach und Külsheim ist die weit und breit schlechteste Straße. Hier müsse versucht werden, eine dringend nötige Sanierung zu erreichen.

    • Der Rückschnitt von Gehölzen sei nur außerhalb der Brutzeit von Vögeln erlaubt, von November bis Ende Februar. Leider habe er dies auch schon während der Sommermonate erlebt. OV Sturm klärte hierzu auf, daß im Zuge von Straßensicherungsarbeiten ein Schnitt jederzeit möglich sei, wobei hier auf brütende Vögel geachtet werden müsse.

  • Aus der Zuhörerschaft kam die Frage, ob der Zuschnitt von großen Baugrundstücken nicht geändert werden könne, um diese besser veräußern zu können. Dies sei nicht möglich.

  • Ebenso kam aus der Zuhörerschaft der Hinweis, daß in Reicholzheim seitens der Stadt zwei Defibrillatoren zur Unterstützung von lebenserhaltenden Erste-Hilfe-Maßnahmen vorhanden seien. Der Standort dieser sei zum einen an der Aussegnungshalle oberhalb des Friedhofs und zum zweiten die Turn- und Festhalle. In dieser sei der Defibrillator im Foyer angebracht und somit im Ernstfall von außen bei verschlossener Halle nicht zu erreichen. Hier wurde angeregt, für das der Lebensrettung dienende Gerät einen zugänglicheren Ort zu finden. kmk


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